Als Deutscher ein Haus in Schweden kaufen?

Im Gegensatz zu anderen skandinavischen Ländern ist es für Deutsche nicht schwierig in Schweden ein Haus zu erwerben. Der Hauskauf muss allerdings in schriftlicher Form erfolgen, da er ansonsten als nicht rechtswirksam gilt. Anschließend muss der Hauskauf im Grundbuchamt eingetragen werden.

Hausangebote findet man im Internet mittlerweile in großer Zahl, allerdings ist es ratsam seine Suche nach einem passendem Objekt über einen Makler abzuwickeln. Möchte man gerne einen deutschen Makler beauftragen, sollte man darauf achten, das er über eine Zulassung in Schweden verfügt, da man ansonsten doppelte Provision bezahlen muss. Hinzu kommt, das Makler ohne Zulassung in Schweden, nicht haftbar sind.

Hilfe beim Hauskauf bekommt man auch bei schwedischen Rechtsanwälten sowie bei Banken, die ihren Sitz in Schweden haben. Hat man ein entsprechendes Objekt gefunden, sollte man es sich vor Vertragsabschluss unbedingt persönlich anschauen. Vor Vertragsabschluss sollte man die Bausubstanz der Immobilie prüfen lassen, da spätere Mängel nicht mehr geltend gemacht werden können.

Nach dem Hauskauf wird einmal im Jahr die Grundsteuer fällig. Die Grundsteuer richtet sich nach dem Wert des Hauses. Viele Deutsche zieht es beim Hauskauf in den Süden von Schweden, was sich mittlerweile am Kaufpreis bemerkbar stark macht. Gerade bei Häusern, welche sich in der Nähe des Meeres befinden, steigen die Preise erheblich an. Recht teuer gestalten sich auch Immobilien, welche im Umkreis von Stockholm liegen. Wer auf der Suche nach einer günstigen Immobilie ist, wird in Nordschweden sicherlich schneller fündig werden. Das Angebot der zu verkaufenden Häuser in Schweden erstreckt sich von einfachen traditionellen Häusern, bis hin zu Immobilien, die über einen modernen Ausbau verfügen.

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